Warum wir kein Leitbild schreiben? ..es ist im Schulalltag nicht sichtbar, oft ist die Kreativität und Phantasie in Worten eingeschränkt, es gibt bestimmt noch weitere Gründe, warum wir kein ‚klassisches Leitbild‘ haben möchten.
Wir nutzen die Kunst als Impuls und Inspiration, damit wir herausfinden, wer wir sind. Wir möchten es nicht nur in Worte fassen, sondern es soll ein bildnerischer Ausdruck unserer Werte und Haltung sein.
Ein Rundgang mit einer interaktiven Übung dient dazu, in Gruppen ein Werk auszuwählen, das zu unserer Schule passt oder als Gegensatz oder Repräsentation eines Leitsatzes/Haltung/Wert unserer Schule dienen könnte.
Im Atelier gestalten wir, unter fachlicher Anleitung im Kunsthaus Aarau, in Gruppen eine Collage zu einem Leitsatz/Haltung/Wert. Andere Möglichkeiten wie Marmorieren, zeichnerische oder malerische Techniken sind auch vorhanden.
Daraus entstehen phantasievolle Collagen mit vielen grossen und kleinen Details zu unseren Werten.
Unsere Kreationen werden als Leitbild in unsere Schule transportiert und für alle sichtbar gemacht.
Die Schulaufsicht führt an allen Schulen im Kanton Aargau im Abstand von fünf Jahren eine Qualitätsprüfung durch. Dabei fokussiert sie stärker auf allfällige Hinweise auf Schwierigkeiten als auf positive Besonderheiten der Schule oder des Unterrichts.
Folgende Bereiche werden kontrolliert:
Schul- und Unterrichtsklima
Elternkontakte
Qualitätsmanagement
Umgang mit Vielfalt und Ressourcen
Kantonale Vorgaben
Schulführung
Arbeitsklima
Im Frühling 2024 wurden an unserer Schule die Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse, Lehrpersonen und Eltern aller Klassen online zu den verschiedenen Themen befragt.
Die Eltern sind zufrieden. Schülerinnen und Schüler fühlen sich an unserer Schule wohl. Es herrscht ein förderliches Schul- und Unterrichtsklima. Schülerinnen und Schüler kommen gut miteinander aus und fühlen sich von ihren Lehrpersonen im Unterricht unterstützt. Das Schulleben wird abwechslungsreich gestaltet. Dabei unterscheiden sich die drei Standorte in der Ausgestaltung und Atmosphäre.
Im September führte ein Expertenteam der Fachhochschule Nordwestschweiz vor Ort Interviews mit Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und weiteren Personen durch. Der Schlussbericht liegt nun vor. Die Schule wird die Resultate zur Weiterentwicklung nutzen. Die Qualitätsprüfung ist damit abgeschlossen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten. Die Schule Murgenthal ist auf gutem Weg!
Die kantonale Schulaufsicht prüft im Abstand von fünf Jahren an jeder Schule des Kantons Aargau, ob diese die definierten Qualitätsansprüche erfüllt und die kantonalen Vorgaben einhält. An unserer Schule steht die externe Überprüfung demnächst wieder an.
Zwischen dem 19. und 28. März werden Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klasse und die Eltern der Kindergartenkinder und Schüler:innen bis 6. Klasse befragt. Die Befragungen werden von der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz online durchgeführt. Ergänzende Elterngespräche sind möglich. Nähere Informationen folgen in Kürze via SchoolFox.
Die Schule Murgenthal dankt allen Eltern bereits heute für die Teilnahme an der Umfrage. Ihre Sichtweise ist für uns wichtig und interessant. Über die Resultate werden wir Sie im Mai informieren.
Wenn es die Schule nicht gäbe, so müsste sie erfunden werden! ..andererseits gilt: Wenn die Schule nicht alle bestehenden Möglichkeiten nutzt, z.B. die der neuen Medien und der Informationstechnologie, wenn sie nicht bereit ist, die etablierten Wahrheiten in Frage zu stellen, so kann sie zu einem sterbenden Dinosaurier werden. (Dalin, 1997, S. 210)
Nach diesem Zitat haben wir uns an unseren Schulhaustagen auf das neue Schuljahr eingestimmt. Wir stellten uns den Fragen, was wir besonders gut machen und was uns dabei hilft. Daraus ist ein Leitgedanke für uns alle entstanden, welcher uns im aktuellen Schuljahr weiterhin bestärken und begleiten soll.
Auch Fragen der Qualität unserer Schule versuchten wir zu beantworten. Was bedeutet für uns Qualität? Was machen wir besonders gut? Woran sehen wir die Qualität? Wie messen wir die Qualität?
Entstanden sind viele Gedanken, auch kritische Stimmen waren hilfreich und ganz viel Positives. Ich freue mich sehr, mit einem solchen engagierten und kompetenten Team das Schuljahr bestreiten zu dürfen! Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden!
Juhuu! Am Dienstag, 4.7.23 war es Zeit für die Schulreise! Die 5A und 5B besuchten gemeinsam den Spycherhof in Huttwil. Dort durften wir auf Kamelen reiten. Es war ziemlich wackelig. Es hat aber auch sehr viel Spass gemacht. Pro Klasse gab es 3 Kamele, unsere hiessen Ali, Dahib und Varina. Sie waren sehr süss. Jeder durfte einmal reiten und einmal führen. Wir würden das am liebsten jeden Tag machen. Die Kamele waren alle über 2 m gross, also riesig! Es war sehr schwer auf das Kamel hoch zu kommen, aber dann haben wir es doch geschafft. Während dem Reiten haben einige Kamele ihr Geschäft erledigt.
Lilou, Helena, Mahir und Levin
Nachdem wir uns den Hof angesehen hatten, gingen wir an eine Feuerstelle im Wald. Unterwegs mussten wir Feuerholz sammeln. Nach dem Mittagessen durften wir Spiele spielen, einige spielten 15,14… im Wald. Andere machten ein Feuer und noch andere turnten. Wir hoffen, wir machen bald wieder eine Reise.
Anina, Yael, Leonie
Viele Kinder haben ein Sackmesser mitgebracht, um damit Stöcke zu schnitzen. Wir haben damit einen Speer geschnitzt. Der Bruder unserer Lehrerin hat einen grossen Stock geschnitzt und ein Kind bekam ihn als Geschenk. Wir haben die ganze Zeit geschnitzt. Am Schluss konnten wir die Stöcke nach Hause nehmen.
Edoardo, Jon, Patrick
Nach dem Mittag gingen wir vor Freude in den Bach. Das Wasser war sehr kalt. Viele Kinder fanden das Wasser zu kalt und gingen schnell wieder raus. Wir haben ein Sprungbrett aus Stein gefunden und sind runter gesprungen. Dann mussten wir raus und hatten noch viel Spass im Wald.
Der ersehnte Freitag ist da! Bei strahlendem Sommerwetter durften wir die Hauptprobe im Zelt geniessen, voll kostümiert und geschminkt. Wenn etwas noch nicht nach Wunsch klappte, konnte es jetzt noch korrigiert werden. Kinder, die nicht grad in der Manege standen, durften zuschauen und sich als Zuschauer der Vorführung fühlen. Bei toller Zirkusmusik wurde eine nach der anderen der Nummern vorgeführt, so dass alle Ateliers nun ihre 3 Minuten und etwas drüber präsentieren durften. Spektakuläre Trapez-, Jonglage-, Balance- oder Vertikaltuch-Präsentationen wechselten sich mit lustigen Clowns ab, dazu eine Raubtier- und eine Pferdedressurnummer, natürlich nicht mit echten Tieren, „nur“ mit den Kindern als Artisten.
Zur Mittagszeit waren alle erschöpft, aber zufrieden. Es sah gut aus für den Abend. Nun war noch etwas Zeit, es mussten ja noch Marktstände aufgebaut werden, Abfalleimer aufgestellt und die letzten Arbeiten erledigt werden, damit pünktlich zur Vorführung auch alles funktionieren konnte.
Ab 16:00 Uhr stiegt merklich die Anspannung von Leitern und Artisten. Gleich würde es losgehen!
Zur Türöffnung um 16:30 Uhr kamen die Zuschauer in Scharen, kauften fleissig unsere Kioskartikel und Programmhefte, um danach im Rund des Zeltes Platz zu nehmen.
Manege frei – die Show ging los. Mit viel Applaus wurden die ersten Nummern der Kinder bedacht, zur Pause gab es eine kleine Überraschung, ein „Flash-Mob“ mit dem bekannten Lied „Macarena“ von Los Del Rio. Alle die Lust hatten, waren eingeladen, mitzutanzen.
Dann ging es schon in den zweiten Teil. Was für eine spektakuläre Vorführung. Über kleinere Schnitzer durften wir hinwegsehen, die Zuschauer waren jedenfalls begeistert. Wir durften zur Pause, aber auch am Ende der Vorführung mit einzelnen Besuchern sprechen, und sie waren voll des Lobes für die Kinder.
Unsere erste Zirkusvorführung war also ein voller Erfolg. Strahlende Gesichter der Artisten, sprich der Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse, sprachen Bände. Aber auch sind wir nun alle müde von der anstrengenden Woche.
Und doch freuen wir uns bereits auf die zweite Vorführung morgen Samstag! Möge es erneut eine solche schöne Zirkusaufführung wie die heutige werden!
Heute geschrieben von den Kindern des Ateliers „Programmheft und Reporter“
Am Anfang gab es wieder eine Zirkusaufführung. Ein Clown kam vor, er wollte Wasser in ein Glas schütten, alle mussten lachen. Dann mussten 240 Kinder in die Manege passen, denn sie übten das Zirkus-Luna-Lied und das Schlusslied als Manegenprobe.
Alle gingen wieder in ihre Ateliers, um noch ein bisschen zu trainieren, denn morgen Vormittag findet ja bereits die Hauptprobe statt! Das Kiosk-Team hat auch schon das Popcorn abgepackt, es stehen viele Körbe und Leiterwagen voller Popcorn bereit. Mmmmmm – fein, am liebsten würden wir davon naschen …
Dafür gabe es in der Pause zur Erfrischung für alle eine Raketen-Glace von dem Atelier Kiosk/Bauchladen. Das war sehr nett und bei der sommerlichen Hitze auch nötig, für Körper und Geist!
Danach ging ein Reporterteam nach Murgenthal und fotografierte das Atelier Vertikaltuch. Dort staunten wir über die virtuosen Nummern und Aktivitäten, die wir sehen durften. Das wird echt toll in der Aufführung!
Die Näherinnen haben in ihrer Schlussoffensive die Kostüme nun auch fertig bearbeitet, was eine besondere Dienstleistung für uns alle ist!
Uff – Die Zeit wird langsam knapp, die Gruppen haben nur noch wenig Zeit: Morgen Freitag um 16:30 Uhr müssen alle parat sein! Die Nervosität, aber auch die Freude steigt!
Der dritte Tag. Zuerst durften wir wieder Kunststücke im Zelt bewundern: Jonglage, Clownerie und zum ersten Mal eine Nummer am Trapez. Der Tag wartete für die ersten Gruppen aber auch bereits mit den ersten Manegenproben auf. Man spürt, dass die Vorführungen näher rücken. Die Vorfreude, aber auch die Nervosität sowohl bei den Kindern, aber auch bei den Leitern, steigt.
Bei nach wie vor tollem Wetter proben die Gruppen teils in der Halle, im Gemeindesaal oder draussen. Es nimmt Form an. Die Nummern müssen nun auf ein zirkustaugliches Format heruntergebrochen werden, das heisst nicht selten streichen und sich überlegen, was das Wichtigste ist. Bei 20 Ateliers, wovon 17 sich aller Voraussicht nach am Freitag und Samstag in der Manege präsentieren werden, ist dies gar nicht so einfach.
Gut, dass heute am Nachmittag auch mal durchgeatmet werden kann, denn eine solche Woche kann nebst den tollen Erlebnissen auch ermüdend sein. Die Kinder starten morgen wieder mit frischen Kräften, so dass die Trainings bald in den kurzen Nummern gipfeln können.
Auch im Backstage-Bereich läuft einiges. Das Programmheft ist fast fertig, die Kiosk- und Bauchladen-Crew hat sich intensiv und toll bereit gemacht, die Dekoration nimmt Gestalt an.
Mittendrin statt nur dabei – das gilt auch für die Mitte der Woche. Bald ist es so weit und wir sind ready für die Präsentation. Wir sind alle sehr gespannt.
Leinen los – Wir sind gestartet! Am Anfang, um 08:15 Uhr fanden sich alle Kinder, AtelierleiterInnen und HelferInnen im bereits stehenden Zirkuszelt ein, das Helfer wie von Zauberhand übers Wochenende in grossartiger Arbeit bereits für uns aufgestellt hatten! Die Zirkuspädagogen zeigten uns erste Kunststücke in Akrobatik, Jonglage, Diablo und Clownerie. Damit bekamen die Kinder einen Eindruck, was auf sie in den Ateliers warten würde.
Danach haben sich die Kinder in den einzelnen Ateliers zusammengefunden und sind seither begeistert am Proben. Auch die Backstage-Ateliers sind voll dabei und wurden auf die anderen losgelassen! Fotos werden während der ganzen Woche geschossen, Interviews geführt und Beiträge für das Programmheft und andere Medien verfasst.
Die Ateliers werden ihre Kunststücke an den Vorstellungen Freitag / Samstag präsentieren. Wie wir erfuhren, sind beide Vorstellungen bereits ausverkauft.
Folgende Ateliers sind am Üben: Clowns, Trapez, Vertikaltuch, Balance, Zauberei, Pferde, Raubtiere, Seilspringen, Kraftmenschen, Akrobatik mit und ohne Leiter, Hulahoop, Diablo, Jonglage, Tanz, Swing. Plus nicht zu vergessen die Backstage-Ateliers, Kiosk, Dekoration und Programmheft/Reporter.
Somit sind an die 240 Kinder aller Schulen in Murgenthal im Einsatz und freuen sich bereits, Ihnen gelungene Vorstellungen bieten zu dürfen. Unsere Fotos sollen Ihnen einen ersten Einblick verschaffen.